Böhler-Kreuzung: Die Lösung "T-Kreuzung" wird vorangetrieben

Bericht im Wynentaler Blatt, im Anschluss an die Informationsveranstaltung in Unterkulm von Ende April 2019:

Seit für den Unterkulmer Böhlerknoten der Kreisel vom Tisch ist und ein T-Knoten entstehen soll (AZ vom 3.4.), scheinen sich die Gemüter etwas beruhigt zu haben. Jedenfalls nahmen am  Donnerstagabend nur etwa 75 Personen an einer gut zweistündigen Orientierungsversammlung teil. Laut Kantonsingenieur Rolf H. Meier wird der gegenüber dem Kreisel leicht leistungsfähigere T-Knoten gegen Ende Jahr öffentlich aufgelegt.

Ob dann auch noch einmal die beiden WSB-Eigentrassierungs-Abschnitte zur Auflage kommen, ist noch nicht entschieden. Entsprechendes wünschte sich Gemeindeammann Emil Huber. Er betonte: «Der Gemeinderat ist heute der Meinung, dass der T-Knoten die beste Lösung ist.» Und: «Nichts machen und auf einen Tunnel warten wollen wir auf keinen FalI.» Und: «Wir sind überzeugt. dass wir jetzt auf dem richtigen Weg sind.» Für den T-Knoten, die Einführung der Böhler- in die Wynentalstrasse bei der Unterkulmer Kirche, gibt es ein Vorprojekt. Bis zum Baubeginn dürften noch drei bis vier Jahre vergehen. Es wird mit Kosten von 22 Millionen Franken gerechnet. Daran hätte, so Meier, die Gemeinde Unterkulm lediglich 3.5 Millionen Franken beizusteuern. Meier riet vom Bau einer 1,6 Millionen Franken teuren Personenunterführung unter der Kreuzung ab. Diese würde zu wenig benutzt. Der von vielen Kulmern gewünschte Tunnel würde 250 bis 300 Millionen Franken kosten. Kantonsingenieur Meier zeigte mit einem Vergleich mit Oberentfelden, was beim Bau die grossen Probleme wären.

Wynentaler Blatt