Marco Holliger kandidiert für den Gemeinderat

«Dem Mutigen gehört die Welt.»

Marco Holliger, ein sehr geschätztes Mitglied der IG Oberkulm und Teil unserer Kerngruppe stellt sich am 19. Mai als Gemeinderat zur Wahl. Ich freue mich sehr darüber, dass sich ein junger, engagierter Familienvater aufmacht, um einen so wichtigen und grossen Beitrag an unser Dorf zu leisten. Ich bin sicher, dass er dies mit aller Energie und Freude tun wird, und stehe ihm gerne mit Rat und Tat zur Seite. Marco, ich bin stolz auf Dich und stehe voll und ganz hinter Deiner Kandidatur.

Link zur offiziellen Kandidatenliste auf www.oberkulm.ch:

http://bit.ly/2JkpUNt

Urs Bader

Für den Kanton ist der WSB-Tunnel vom Tisch

Als ich am Mittwoch diesen Titel in der AZ las, blieb er mir buchstäblich in den Augen stecken und er lässt mich nicht los:

Als Mitbegründerin der IG Bahntunnel-Kulm habe ich mich vornehmlich mit der angestrebten Eigentrassierung der WSB durch Unterkulm und deren ungeheuerlichen Auswirkungen auf die Strassenführung auf das Dorf auseinandergesetzt. Dass Strassenanpassungen gemacht werden müssen, war mir von Anfang an klar; dass nun jedoch praktisch ausschliesslich von der ‘Sanierung der Kantonsstrasse 242’ und dem T-Knoten bei der Böhlereinmündung gesprochen wird, finde ich zu einseitig – Handlungsbedarf besteht wegen der Bahn!

Die vorliegende Böhlerknoten-Lösung ist diskussionslos bedeutend besser als die seinerzeit angedachte Kreisellösung; ich kann als Autofahrerin gut damit leben. Was mir aber zu denken gibt, ist die mit keinem Wort erwähnte weiterführende Auswirkung der WSB-Eigentrassierung in den Bereichen nördlich und südlich des Böhlerknotens. Die Liegenschaften, die nicht rückwärtig erschlossen werden können, müssen zwingend über das Bahntrassee erschlossen werden. Mit Barrieren? Und wie kommen die Fussgänger über die Strasse? Ist eine Lösung mit einfältigen und gefährlichen Fussgängerbuchten wie in Oberkulm geplant? Weshalb legen die Planer den Fokus schlicht auf den Böhlerknoten?
Es ist mir bewusst, dass ein Bahntunnel nicht ohne weiteres und von heute auf morgen aus dem Boden gestampft werden kann. Dafür sind mir die gesetzlichen Vorgaben zu gut bekannt. Aus meiner Sicht wäre es absolut notwendig, eine kostengünstige Zwischenlösung anzustreben und gleichzeitig die Realisierung eines Bahntunnels voranzutreiben. Ob dieser Bahntunnel unter der Strasse oder weiter westlich oder östlich der Hauptstrasse zu erstellen ist, wäre ebenfalls zu prüfen. Oberstes Ziel sollte sein, die Bahn weg von der Strasse zu bringen.

Planer Joss meint, bei einer Realisierung einer Strassen-Umfahrung sei das Problem gelöst und der Bahn-Tunnel nicht mehr nötig. Dabei vergisst er, dass die WSB langfristig eine Doppelspur von Aarau nach Menziken anstrebt. Das ist aber nur mit einem Tunnel zu realisieren.

Es rächt sich, dass der Staat nicht schon von Anfang an eine GANZHEITLICHE Lösung des seit über 40 Jahren ständig zunehmenden Verkehrsflusses gesucht hat. In Teufenthal werden Millionen in einen Kreisel gesteckt; in Unterkulm sind 22 Mio. eingesetzt für die ‘Sanierung der K242’. Weshalb kam niemand auf die Idee, ab der Liebegg bis hinauf zur Schoren in Unterkulm eine mutige Lösung für die Bahn zu suchen? In der Form eines Tunnels oder einer Hochbahn? In den siebziger Jahren war eine westwärts gelegene Entlastungsstrasse durchs Wynental andiskutiert und wurde wirkungsvoll verhindert. Dem Bahntunnel droht dasselbe Schicksal. In 40 Jahren wird man dann wieder darüber nachdenken.


Ruth Wächter, Oberkulm

Demokratie fängt bei uns an

“Jedes Volk hat die Regierung, die es verdient.”

Joseph Marie de Maistre

Die direkte Demokratie, wie wir sie in der Schweiz kennen und leben, ist meines Erachtens eine der grössten Errungenschaften und der grösste Schritt in eine “freie Welt”. Kein Regierungssystem der Welt legt derart viele Werkzeuge in die Hand des einzelnen Bürgers. Damit das Volk (“dēmos“) aber tatsächlich regiert (“kratós”), muss es ein Interesse und eine gewisse Leistungsbereitschaft mitbringen. Ist dieses Interesse zu gering, oder die Bereitschaft zu investieren nicht vorhanden, bleibt nur noch die Option, die Regierenden zu kritisieren.

“Die da oben machen ja sowieso, was sie wollen.”
Wir, das Volk, haben “die da oben” gewählt, wir können sie auch wieder abwählen und Ihnen das Vertrauen entziehen. Wenn wir aber weder Wählen gehen, noch selber bereit sind, ein Amt zu übernehmen, mit welchem Recht sollen wir dann Kritik üben?

“Unser Land wird ja sowieso von (SVP, SP, FDP, …) dominiert, das passt mir gar nicht.”
Parteien bestehen aus Bürgern, die sich freiwillig dieser Partei angeschlossen haben. Noch nie wurde jemand von einem Politiker dazu gezwungen, einer Partei beizutreten. Daher widerspiegelt das Kräfteverhältnis der Parteien zu 100%… uns, das Volk. Wenn Parteien ein Programm aufstellen, Leitsätze definieren usw., aber kein Schweizer Bürger findet sich in diesen Leitsätzen wieder, wie lange wird eine solche Partei wohl “dominant” sein?

Ich finde es gerade in der aktuellen, herausfordernden Weltlage wichtig, dass wir uns bewusst sind, welche Macht das Volk tatsächlich hätte, wenn es sie denn nutzen möchte. Wenn ich das aber gar nicht will, dann bleibt mir genau eine Option: Den von uns/mir gewählten Vertretern (Gemeinderat, Regierungsrat, Bundesrat, etc.) zu vertrauen.

Der nachfolgende Artikel (“Gedanken zum Zitat”, Lesezeit max. 5-10 Minuten) lohnt sich aus meiner Sicht für jeden, der diese meine Überlegungen im Ansatz nachvollziehen kann.

https://www.gutzitiert.de/zitat_autor_joseph_marie_de_maistre_thema_regierung_zitat_17267.html

Setzen wir uns also für unser Dorf und unser Land ein, jeder mit seinen Möglichkeiten. Wer nicht die Möglichkeit hat, aktiv mitzuarbeiten, kann zumindest die Verantwortungsträger unterstützen. Das ist auch das Kernanliegen der IG Oberkulm.

Thomas Weber

Böhler Kreuzung - Leserbrief in der AZ

Bevölkerung will optische und aktustische Warnsignale

Beim Böhlerknoten in Unterkulm ist die Verkehrssicherheit nicht mit zusätzlichen Bahnwarnblinkern gesichert. Der Kanton und die WSB handeln hier schlicht und einfach grobfahrlässig. Und das seit Jahren. Jede Baustelle entlang des Bahntrassees ist besser abgesichert. Jeder Einwand, es mache jetzt keinen Sinn mehr, ein Provisorium zu erstellen - weil ein Kreisel geplant ist - ist menschenverachtend.
Bis jetzt hat es nur mit viel Glück noch keine tragischen Unfälle gegeben. Auch für die Lokführer ist es eine Zumutung, diese gefährliche Passage zu befahren. Hat die WSB Direktion tatsächlich das Gefühl, mit einem gegen die Böhlerstrasse ausgerichteten Blinker und einer, an einer Leitungsmasten montierten lächerlichen Tafel sei der Verkehrssicherheit an dieser Stelle Genüge getan? Auch zusätzlich angebrachte, kleine Bahnwarnschilder bringen nicht viel. Die Bevölkerung möchte sofort optisch und akustisch auf das Herannahen eines Zuges aufmerksam gemacht werden.

Urs Bader, Oberkulm

Böhler Kreuzung - Petition gestartet

https://www.petitio.ch/petitions/1wLbs

Der Gewerbeverein Kulm (https://gewerbekulm.ch), vertreten durch seinen Präsidenten Tobias Gloor, unterstützt die Petition von Hans Jörg Elsasser. Hier der Originaltext, mit dem sich Tobias Gloor an die Bevölkerung wendet:

** Originaltext **

Wer kennt das nicht: Von der einen Seite fährt die WSB und von der anderen Seite rennen Personen über den Fussgängerstreifen, um die WSB noch rechtzeitig zu erreichen. Dies ist täglich, an der Böhler-Kreuzung zu erleben. Ich denke, aktuell ist dies die gefährlichste Kreuzung im ganzen Wynental.
Nach längerer Planung durch den Kanton liegt nun das Projekt auf. Nur leider werden, wie in Oberkulm Post, die Interessen der WSB höher gewertet, als die Interessen der weiteren Verkehrsteilnehmer. Einfach gesagt, die Lösung wird trotz Kreisel nicht übersichtlicher, sondern mit Barrieren und Rotlichtern komplexer. Leider hat die Bevölkerung nur während der «öffentlichen Auflage», die Möglichkeit (bis am 22.12.2017) sich einzubringen.
Hans Jörg Elsasser hat nun eine Petition gestartet, mit einem Vorschlag die alle Interessen der Verkehrsteilnehmer besser gewichtet. Nehmen Sie an der Diskussion teil, denn dieses Projekt verändert die Verkehrsführung auf der Hauptstrasse massiv. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt für eine Diskussion, anschliessend sind keine Einwendungen mehr möglich.
Die Petition (endet am 17.11.2017): https://www.petitio.ch/petitions/1wLbs

Hier finden Sie einen Bericht der Aargauer Zeitung:
https://www.aargauerzeitung.ch/aargau/wyna-suhre/fuer-gefaehrlichen-boehlerknoten-liegtjetzt-ein-projekt-vor-neu-gibts-einen-kreisel-und-rotlichter-131816236

Information des Kanton Aargau:
https://www.ag.ch/de/weiteres/aktuelles/anhoerungen_vernehmlassungen_2/laufende_anhoerungen/laufende_anhoerungen_details/laufende_anhoerungen_details_84737.jsp

** Ende Originaltext **